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Fortsetzung: Vorsätze einhalten

"Aber ich ihn noch!", verteidigte sie Jason. Luke schüttelte darauf nur den Kopf.  


"Nein, du hast nur ein schlechtes Gewissen. Und mein Job als dein Kumpel besteht darin, ihn für uns beide nicht zu mögen.". Für einen kurzen Moment war Jamie ihm zutiefst dankbar. Aber schnell verflüchtigte sich dieses Gefühl und ihr fiel wieder ein, wie unheimlich verletzt Jason ihretwegen war.

"Luke, wir sind gerade nicht sauer auf Jason.", begann Jamie ihn aufzuklären.

"Wir sind sauer auf Adam."

Fragend zog er eine Augenbraue hoch und Jamie fuhr schlicht fort, ihm davon zu erzählen, was mit Adam vorgefallen war. Dass er sie implizit als Schlampe bezeichnet hatte, zumindest, dass sie seitdem mit diesem Gefühl kämpfte, dass sie ihm mittlerweile verziehen hatte weil er sich ja nicht einmal daran erinnerte, nahm Luke fassungslos auf.

"Jamie, ich kann da nicht mitkommen.", erneuerte Luke seinen Schwur. Jamies Augen wurden groß und flehend sah sie ihn an. "Ich weiß nicht, wem ich zuerst eine reinhauen soll!", meinte er nur leichthin. Erleichtert konnte Jamie aufatmen, er würde nun mitkommen.

Gemeinsam stapften sie also den Weg zurück. Ehe sie ihren Aufgang erreichten, hielt sie ihn am Arm fest. "Luke, Jason und ich verstehen uns im Moment ganz gut. Sei nett zu ihm.", bat Jamie eindringlich. Anstelle dessen verdrehte er die Augen und nörgelte: "Muss das sein.", Lukes Mund verzog sich dabei abschätzig nach oben.  

"Luke, bitte!" Jamie hüpfte vor ihm wie ein kleines Kind, das seinen Vater um Süßigkeiten anfleht. "Mir zuliebe?"

"Jamie, dir zuliebe würde ich ihm nur einen Arschtritt verpassen.", bot er als Kompromiss an.

"Luke?!", warnte Jamie ihn.

Er seufzte genervt. "Ist ja gut, ich bin lieb. Ich bin doch immer lieb.", daraufhin warf Jamie ihm einen skeptischen Blick zu. "Ja, ich bin lieb.", versprach er schließlich ernst. "Aber du kannst mir nicht verbieten, subtil gemein zu sein.", witzelte er.

Derweil hatten die drei übrigen Gäste das Licht in Jamies Wohnung gedimmt und im Hintergrund lief irgendeine Rockmusik, die sie bei Youtube gefunden hatten. Kaum hatten Jamie und Luke den Raum betreten, und nachdem Luke die drei übrigen fröhlich laut begrüßt hatte, entstand kurz ein peinlich berührtes Schweigen. Schließlich nahm Jason sich ihr Telefon und versuchte durch das besetzte Netz der Taxiunternehmen sich ein Taxi für Zuhause zu rufen, um nach Hause zu kommen. Während er also ungeduldig auf dem Sofa saß, ging Luke ans Buffet. "Jamie, hast du auch irgendwo Tequila da?"
Jamie lehnte sich über ihren Stuhl und gestikulierte mit ihren Armen herum, bis er ihn gefunden hatte. Dabei grinste er sie an. "Was denn?", fragte sie irritiert.

"Oh, ich genieße nur die Aussicht.", dabei wies er kurz auf das Dekolleté, in das er hinter ihr tatsächlich eine gute Sicht hatte. Peinlich berührt und errötend, was glücklicherweise niemand in diesem Zwielicht erkennen konnte, zog Jamie ihre Tanktop ein wenig hoch und mied tunlichst in Jasons Richtung zu sehen, der ständig kritisiert hatte, dass ihre Ausschnitte zu tief wären.

"Hallo?!", rief Jason schließlich fast schon panisch. "Ja ich bräuchte bitte dringend ein Taxi!", Jamie hätte schwören können, dass sie dabei ein verletzter Blick traf.  

Nachdem er gegangen war, haben sich Jamie und Luke zu Adam und Jessica auf die Couch gesetzt. Jamie lehnte ihren Kopf bei Luke ab und das bittere Aroma seines Biers stieg in ihre Nase. "Jamie?", murmelte er und sie sah zu ihm hoch.

"Schwör mir, dass du nie wieder mit ihm zusammen kommst!", schwor Luke sie ein.

Sie kicherte. "Luke, ich werde sicherlich nicht mehr mit ihm zusammen kommen. Aber ich mag ihn immer noch gerne.", erklärte sie sich.

"Oh nein.", seine Stimme wurde ärgerlich und Jamie schreckte auch auf. "Nein, du hast ihn nicht gern, hörst du? Wenn du ihn gern hast, dann kommt ihr wieder zusammen und dann geb ich mir die Kugel!", drohte er an.

"Aber soll sie ihn doch gern haben.", schaltete sich nun auch Adam erzürnt ein und verteidigte seinen Kumpel damit. Jamie sah es zwar von der Seite aus nicht, aber sie fühlte die Anspannung in seinem rechten Arm, an dem sie angelehnt war und sie wusste dass in Lukes Kopf Szenarien abliefen, in denen Adam in irgendeiner Weise zu Schaden kam. Unauffällig hakte Jamie sich bei ihm ein und drückte besänftigend seinen Unterarm. Die Anspannung löste sich langsam. Er sah zu ihr hinab. "Hab ihn gern so viel du willst, aber komm ja nicht mit ihm zusammen.", er klang dabei noch scherzhaft.

"Wenn sie es will, dann kann sie doch mit ihm zusammen kommen.", kam Adams Stimme vom anderen Ende des Sofas. Jamie sah, wie Luke seine Lippen aufeinanderdrückte, um nicht los zu prusten und dankbar lächelte sie. Luke ignorierte den Kommentar einfach geflissentlich und mühelos wechselte er zu einem unverfänglichen Thema, Biersorten.

Gegen drei Uhr wachte Jamie auf von einem markerschütterndem Schnarchen neben sich. Sie war neben Luke eingeschlafen. Als Jamie gegen drei dann ins Bett ging, Luke auf ihrer Couch schlafend und schnarchend und selig lächelnd, nachdem sie ihn zugedeckt hatte, wurde ihr plötzlich bewusst, was in der Freundschaft zu Adam komplett verloren gegangen war. Luke und Jamie hatten sich bis zwei Uhr unterhalten, über einfach alles. Sie wusste, nachdem Jessy und Adam gegangen waren, dass sie alles ansprechen konnte. Sie wusste, dass sie ihm ohne sich zu schämen erzählen könnte, dass Jason ihr vorgeworfen hatte, ein Brett im Bett zu sein und sie wusste, dass Luke sich aufregen würde, sich auf ihre Seite stellen würde. Und das genoss Jamie. Außerdem hoffte sie, dass Luke dieses tiefverankerte Wissen teilen würde, dass sie einander komplikationslos einfach alles anvertrauen konnten, ohne Ausnahme. Es war eine unbeschwerte Leichtigkeit. Es war das, was Jamie stolz als Freundschaft bezeichnen konnte. Es war alles, was sie mit Adam nicht mehr hatte. Daraufhin bat sie Adam das erste Mal um Abstand.  

 

2014

Nach einer Flasche Met und einer halben Schale selbstkaramellisierten Popcorn in Verbindung mit einem Hollywoodschmachtfilm, den die beiden mit der anderen Hälfte Popcorn fluchend beworfen
hatten, lagen die beiden nebeneinander auf der Couch. "Ach, diese widerlichen Hollywoodblockbuster.", beschwerte Marley sich.

"Es sind ja nicht nur die, die dieses dämliche Bild einer Romanze herstellen.", säuselte Jamie neben ihr und nahm ein Schluck Wasser gegen den pochenden Kopfschmerz.

"Hm?", schwerfällig hob Marley den Kopf und sah sie durch ihre langen Wimpern hindurch an.

"Ich meine, verstehst du Männer?", brach es aus ihr wütend heraus. Als Antwort bekam Jamie nur ein Kopfschütteln mit weit aufgerissenen Augen. Jamie ließ sich zur Seite sinken und legte ihren Kopf auf Marleys Schulter ab.
"Sie sind solche Idioten.", stimme Marley nun ein.

"Und sie führen so seltsame Gespräche!", warf Jamie gähnend ein. Marley nickte zuerst, hielt dann aber inne und sah Jamie fragend an.

"Ich meine, ich kenne jeweils ihre Längen.", sagte Jamie gedehnt.

"Ja, die stehen auf ihrem Personalausweis.", erwiderte Marley ernst.

"Nein, Lee.", begann Jamie zu kichern und wies mit ihrem Zeigefinger nach unten. "Ihre Längen!"

"Warte, woher...wie hast...woher weißt du das?", fassungslos starrte Marley sie an.

Verwirrt starrte Jamie zurück: "Sie haben es dir nicht erzählt?" Wortlos schüttelte Marley den Kopf.  

"Wieso erzählen sie dir sowas?", erkundigte Marley sich.
Ahnungslos zuckte Jamie mit den Achseln. "Ganz ehrlich; ich habe keinen blassen Schimmer. Bei Jason hatte das wenigstens noch einen Kontext, aber bei Adam war das mehr so ein 'Ach, übrigens'". Das war der letzte Rest, den es gebraucht hatte, um Marley in Lachen ausbrechen zu lassen.

"Und weißt du, was ich daran nicht verstehe?", fuhr Jamie erbarmungslos fort,

"Die haben ja gemessen, als sie dabei alleine waren. Wenn da eine Frau dabei gewesen wäre, wäre es ja noch mal schräger. Aber wenn ich dabei allein sein würde, da käme ich - so als annähernd vernünftiges Wesen- doch nicht mittendrin auf die Idee, mir ein Lineal zu holen und zu messen.", zum Ende wurden Jamies Augen einfach nur größer.

Die beiden verstummten kurz, bis Marley mit Lachtränen in den Augen einwarf: "Naja, aber in der Pubertät definieren sie sich darüber. Ich meine das ist es doch- annähernd vernünftiges Wesen- in der Pubertät kannst du das vergessen. Und außerdem", sie sah zu Jamie hoch und grinste, "das können die doch einfach herbei führen, es ist glaub ich ein wenig so wie einen Muskel anzuspannen."

Manchmal braucht es nur wenige Sekunden, um das gesamte Innenleben einer anderen Person zu erfassen, zu verstehen und festzustellen, dass man einen kostbaren Moment lang dieses Innenleben komplett teilt.  

3- Konsterniert starren sie sich an.

2- Die Nasenflügel zuckten und die Mundwinkel ebenso.

1- In ihren Augen spielten sich genau dasselbe ab.

0- Sie prusteten los.   

Müde warf Jamie ihre Schlüssel auf den Sekretär neben das Telefon. Die Lampe daneben blinkte. Gedankenlos drückte sie darauf und hörte ihre Mutter zum ... naja eben wieder einmal schwadronieren über eine erneute Dinnerparty, irgendein Charityprojekt das eigentlich nur Vorwand war, Kinder reicher Eltern einander kennen lernen zu lassen. Die automatische Stimme kündigte die zweite Nachricht an. "Jamie, hi, hier ist Travis.", Jamie erstarrte in ihrer Bewegung, "In etwa vier Tagen bin ich auf Geschäftsreise und naja Durchreise durch Heavensrain.", sie hörte, dass er unschlüssig zögerte, abwägte, ob er etwas tatsächlich aussprechen sollte, sich höchstwahrscheinlich auf die Unterlippe biss, " Wenn du Lust hast, sag Bescheid und wir treffen uns kurz. Meine Nummer hast du ja, also.... bye.".

Mit weit aufgerissenen Augen sah Jamie den Anrufbeantworter an. Aber schon kam die Computerstimme und die nächste Nachricht wurde abgespielt: "Jamie, ", Travis, "ich wollte dir nur noch sagen, dass ich mich ehrlich freue über deine Zusage. Also Julianne und ich."

Es war ein lauer Sommertag. Einer von denen, an die man später mit einem Lächeln denken würde, weil sie sich dafür eignen, etwas zu unternehmen, was die Kraft hat, Dinge aus den Angeln zu heben. Ein Sommertag, an dem sich ein kühler und erleichternder Regen in der schweren Luft schon ankündigte und Dunst von durstiger Erde und Asphalt aufstieg und im Licht leicht flimmerte.

Einer der Tage, die man am liebsten vor dem Ventilator verbringen wollte. ein Tag, an den man sich später stolz erinnern würde, weil man dann aber dennoch das traute Heim verlassen hatte, entgegen dem Schweinehund. Die Straßen waren leer gefegt, vermutlich saßen alle in einem aufblasbaren Pool in deren Garten oder nutzten den Wasserschlauch stattdessen.  

Jamie ging schreitend an Kindern vorbei, deren Eis klebrige Schlieren über ihre kleinen Finger zogen und die ihre Mami dabei mit großen Augen ansahen. Vorbei an Cafés, die ihre Fenster soweit offen hatten, dass man praktisch schon draußen saß, bis sie nach einer halben Ewigkeit und durch die Schwüle der Luft erschöpft am Brunnen ankam. Manchmal gibt es wirklich Postkartenmotive, in die man tritt.

Romantische Landschaften mit zwei Menschen, die sich innig in die Augen sahen, ein Kind, das auf einem Volksfest seinen Luftballon losließ und einen Moment noch staunend hinterher sah, ehe es feststellte, dass der Ballon unumkehrbar weg sein würde. Momentaufnahmen, die man am liebsten verschicken würde. Als Jamie sich dem Brunnen näherte, war das sicherlich alles, aber kein Postkartenmotiv. Marley hatte ihre langen schweren Haare zu einem riesigen Dutt hochgebunden, damit sie ihr nicht im Nacken hingen. Sie hatte ein weißes Baumwollkleid mit Lochmuster an, das sie etwas über die Knie geschoben hatte, um ihre Füße erleichtert in den Brunnen zu tauchen und sich den perlenden Schweiß aus dem Nacken zu wischen. Luke lehnte locker neben ihr und konzentrierte sich bei diesem Wetter darauf, nicht einzuschlafen.

Marley stieß ihn sanft von der Seite aus an und er schreckte hoch. Jamie sah Marley etwas erzählen und sie erkannte die zur Faust geballte Hand auf dem Alabaster des Brunnenrandes. Es ging also um Ben. Als sie nun in Hörweite der beiden war, hörte sie Luke sagen: "Marls, ehrlich, wenn er dich verschmäht dann ist das wirklich ehrlich sein Pech. Aber hey, wenn du mir sagst, wo er wohnt, ich hab Kollegen, die können ihm einen Milzbrandbrief schicken.". Lachend warf Marley den Kopf in den Nacken, aber Jamie und auch Luke erkannten, dass sie nur den Frust weglachte, die Enttäuschung würde bleiben.  
"Ach Lee!", sagte Jamie und legte ihr behutsam die Hand auf die Schulter und fühlte den klammen Stoff. Auch von Marley ging die gleiche Hitze aus und Jamies warme Hand würde das nicht gerade verbessern. Schnell zog sie ihre Hand zurück.

Marley schüttelte die Gedanken weg, drehte sich zu Jamie rum und neigte neugierig den Kopf: "Was tun wir hier?"

Erschöpft legte Jamie den Picknickkorb ab und breitete die rotgrünweiß-karierte Picknickdecke aus und klopfte lächelnd neben sich. Luke legte sich längs hin und schürte seine Augen gegen die Sonne ab, Marley setzte sich neben Jamie und nahm dankbar das Wasser in die Hand, das Jamie geistesgegenwärtig aus dem Kühlschrank geholt hatte und drückte sie seufzend gegen ihren Hals.  

"Also?", gähnte Luke.

Etwas chaotisch kramte Jamie die beiden frankierten Umschläge hervor und reichte sie ihnen. Dabei registrierte Jamie zufrieden, dass Marley und Luke einen unsicheren Blick tauschten. Luke setzte sich nun mühevoll auf und sagte mit alle ihm zu Gebote stehendem Ernst: "Jamie, hast du dein Testament aufgesetzt? Vergiss nicht, ich muss mit springen!"

"Öffnet sie einfach, okay?", forderte Jamie ungeduldig wippend. Die beiden überflogen ihre Vorsätze und schauten sie verwirrt an.

"Du", dabei sah sie Luke direkt an, "hast eine Wette vorgeschlagen. Und Luke, ich bin damit einverstanden."

"Wieso sollten wir wetten.", Marley ging die Vorsätze einzeln durch. "Wir wissen, dass du vieles so automatisiert machst, dass du irgendwann dagegen verstößt.", als sie hochsah, erkannte sie, dass es nicht unbedingt eine leidenschaftlich motivierte Ansprache war. "Sorry...", murmelte sie und zog ihre Nase dabei kraus.

Jamie ging gleichgültig darüber hinweg. "Eben! Deshalb wettet ihr gegen mich.", schlug sie ehrlich vor.

"Also du spielst gegen uns darum, dass du denkst, diese Liste hier einhalten zu können.", wiederholte Luke vorsichtig. Jamie nickte. "Okay, ich bin dabei, was gewinne ich?"

"Müsst ihr ausmachen, ich muss es mir nur leisten können.", erwidere Jamie und nahm sich aus dem knisternden Zellophanbeutel eine Süßkirsche. Marley und Luke rückten zusammen und tuschelten, bis sich nickend die Hand gaben. "Wir haben was.", Marley rieb sich vor Vorfreude schon die Hände. "Was wäre denn deine Bedingung?"

"Ich wünsche mir, dass ihr zu zweit beim nächsten Poetry Slam, der dann in einem Jahr stattfinden wird, eines von Lees Gedichten vortragt.", grinste Jamie. Marley war Jamie charakterlich sehr ähnlich, dennoch empfand Jamie sie als selbstbewusster, was sie immer sehr bewunderte. Selbstbewusster bis auf ein Ressort, in dem Marley aber wirklich unheimlich gut war- das Gedichte schreiben. Mit diesem Satz verzog sich Marleys Mund zögernd in die Schräge.  

"Marls, wir werden gewinnen.", beruhigte Luke sie. Langsam nickend schlug sie ein.  

"Aber wie überprüfen wir, dass du nicht schummelst?", Marleys Nervosität zitterte in der Stimme ein wenig mit. Jamie fuchtelte weiter im Korb herum und holte ein Buch heraus. Sie legte ihre linke Hand darauf, ihre rechte legte sie auf die metaphorische Herzseite der Brust. "Ich schwöre bei Pascal Merciers 'Nachtzug nach Lissabon', dass wenn ich einen der Vorsätze breche, ich es euch mit sofortiger Wirkung melden werde."

Zufrieden nickte Marley: "Wir haben sowas von gewonnen."

"Was denn nun eigentlich?", erkundigte Jamie sich und behutsam legte sie das Buch zurück.

"Sobald du die Wette verloren hast, ich meine haben solltest.", Marley gluckste vor Vergnügen und kriegte sich bei einer Vorstellung des Wettgewinns nicht mehr ein.

"Dann triffst du dich mindestens dreimal mit einem Kerl, den deine Mum für dich ausgesucht hat.", beendete Luke schadenfroh den Satz. Jamie schluckte. Sie musste diese Wette einfach gewinnen. 

20.3.17 21:50
 
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